Eröffnung und Vortrag: Gibt es eine jüdisch-arabische Ökumene in der Hebräischen Bibel?
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Die Beziehungen zwischen Judentum und Islam sind seit ihren Anfängen von Begegnungen, Überschneidungen und gegenseitigen Prägungen gekennzeichnet – von der Spätantike bis in die Gegenwart. Die diesjährige Ringvorlesung der Sigi-Feigel-Gastprofessur für Jüdische Studien der Universität Zürich, in Zusammenarbeit mit der Professur für Historische und Vergleichende Religionswissenschaft und der Professur für Islamwissenschaft der Universität Zürich, lädt dazu ein, gemeinsame Traditionslinien, geteilte Wissensräume und historische wie aktuelle Verflechtungen zwischen beiden Religionen zu beleuchten: Die Vortragenden beschäftigen sich mit dem breiten Spektrum von der Hebräischen Bibel und dem Koran über spätantike Literatur, mittelalterliche jüdisch-islamische Philosophie und Scholastik bis hin zu aktuellen Fragen des jüdisch-muslimischen Dialogs und gesellschaftlichen Zusammenlebens. Dabei eröffnen sie interdisziplinäre Perspektiven und laden zur kritischen Auseinandersetzung mit historischen Kontinuitäten, Brüchen und neuen Potenzialen jüdisch-muslimischer Beziehungen ein.
Quelle
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