Webinar: «Werkverzeichnis – Ein Erfahrungsbericht»
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Hinkommen
ETH Zentrum, Rämistrasse 101, 8092 Zürich
Zentrum
Mit dem kuratorischen Team Anmeldung: tim.oechslin@gs.ethz.ch Druckgrafik bildet einen wichtigen Schwerpunkt im Œuvre von Hugo Suter (1943–2013). Das Werk des Schweizer Künstlers zeichnet sich durch eine spielerische, aber auch sehr nachdenkliche Auseinandersetzung mit Themen und Motiven aus, für die er seine Inspiration zeitlebens in seiner unmittelbaren Umgebung fand – dem Blick aus dem Atelierfenster, dem Hallwilersee vor der Haustüre, Trouvaillen aus Zeitschriften. Gleichzeitig bestechen die Arbeiten durch eine präzise und hochstehende Ausarbeitung. Besonders intensiv hat sich Hugo Suter mit dem Werkstoff Glas befasst. So überrascht es nicht, dass es sich bei vielen seiner Drucke um Hyalografien, also Glasdrucke, handelt. Glas erlaubte es dem Künstler, seine oft vielschichtigen und komplexen Bildideen adäquat umzusetzen. In einem Forschungsprojekt, das die Graphische Sammlung ETH Zürich zusammen mit der Hugo und Mariann Suter Stiftung lanciert hat, wurde das druckgrafische Werk des Künstlers erstmals wissenschaftlich untersucht, erfasst und in einem digital publizierten Catalogue raisonné zugänglich gemacht: www.hugo-suter-druckgrafik.kleio.com Parallel zur Veröffentlichung des Werkverzeichnisses erlaubt die Ausstellung einen erweiterten, medienübergreifenden Zugang zu Hugo Suters Schaffen. Neben druckgrafischen Blättern werden etwa auch Fotografien, Handzeichnungen und dreidimensionale Objekte zu sehen sein, wodurch die werkimmanenten Verästelungen und Verbindungen erfahrbar werden – dieses «Fliessen und Spriessen» von Ideen, Thematiken, Gedanken und Bildern zeichnet das Werk von Hugo Suter aus. Eine unschätzbare Quelle von Unentdecktem und Vergessenem bildete dabei der Nachlass des Künstlers. Zusammen mit den Beständen der Graphischen Sammlung ETH Zürich ermöglicht das Projekt so eine zeitgemässe Neubetrachtung und Neukontextualisierung seines umfangreichen Schaffens. Kuratorisches Team: Alexandra Barcal, Konservatorin 20./21. Jahrhundert, und Tim Oechslin, Projektassistent
Quelle
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